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10.02.2017

Erfolgreicher Start in die neue Brutsaison für die AVN-Quappen

Projektleiter Matthias Emmrich hatte "so eine Ahnung", dass die Quappen in der AVN-Brutanlage nach der kalten 4. Januarwoche
ablaichen würden, sobald es 2017 11 web Quappennur wieder einige Grad wärmer würde. Genauso kam es auch.
So weit so gut, blieb nur die Frage, ob die Eier auch befruchtet wären. Denn Milchner und Rogner kann man bei lebenden Quappen eigentlich nur VOR dem Ablaichen mittels Ultraschall oder ähnlicher Verfahren unterscheiden - Möglichkeiten, die dem AVN bislang nicht zur Verfügung stehen.
"Wir waren eine Zeit sehr unsicher, ob unter unseren gut 25 Elterntieren überhaupt Männchen sind", berichtet Emmrich.

Immerhin konnte er sich darauf verlassen, dass in diesem Jahr die Technik mitspielen würde. Im Winter 2016 war die Temperatur in den Zuger-Gläsern mit den Eiern kurzzeitig über 12°C gestiegen. Viele tausend Eier verpilzten daraufhin. Ende 2016 wurde die Anlage komplett modernisiert: "Die Kühlung läuft einwandfrei", so Emmrich. "Dabei brauchten wir sie nach dem Ablaichen in den vergangenen zwei Wochen eigentlich nicht, da die Anlage mit winterkaltem Außen-Wasser gespeist wird."
Jetzt tut sich was in der "Quappen-Ursuppe": Dutzende Embryonalanlagen sind erkennbar, und es wird nur noch eine gute Woche dauern, schätzt Emmrich, bis die erste Schlupfphase beginnt.

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Eine AVN-Quappe aus 2016, fotografiert im Spätsommer. Foto: © M. Emmrich / AVN