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20.03.2017

AVN fordert Rücknahme der Entscheidung

Die Stadt Osnabrück hat Angel-Angebote aus dem Ferienpassprogramm für Kinder und Jugendliche gestrichen. Es gebe ethische Bedenken. Bedenken, die möglicherweise auf eine Anzeige der Tierrechtsorganisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) gegen einen Veranstalter einer der Angel-Aktionen aus dem Jahr 2016 zurückgehen. 

Aus der Stellungnahme des AVN:
Angeln fördert persönlichen Reifeprozess bei Kindern

Prof. Dr. Wilfried Bos und Dr. Siegfried Uhl, Wissenschaftler und Dozenten aus dem Bereich der empirischen Bildungsforschung, stellen fest: "Frühzeitiges Angeln kann bei Kindern Verständnis für die Belange von Natur- und Tierschutz und den persönlichen Reifeprozess fördern".

(*2 (Zitat aus: Bos, Wilfried, und Privatdozent Dr Siegfried Uhl. "Die erzieherische Bedeutung des Angelns." Sozialwissenschaftliche Forschung in Diskurs und Empirie (2011): 3.))

AVN fordert sofortige Rücknahme der Entscheidung
"Die ethischen Bedenken der Stadt Osnabrück können wir weder fachlich noch menschlich nachvollziehen", kritisiert Werner Klasing, Präsident des AVN. "Wir fordern die Entscheidungsträger der Stadt Osnabrück zu einem klaren öffentlichen Bekenntnis für das Angeln auf und für seinen erzieherischen Wert für Kinder und Jugendliche. Und wir erwarten eine umgehende Wiederaufnahme der Angel-Aktionen in das diesjährige und zukünftige Ferienpassprogramm als Teil dieses Bekenntnisses."
Der AVN biete gerne beratende und fachliche Unterstützung an, die sicher dazu beitragen könne, Bedenken zu zerstreuen, so Klasing."

Die vollständige Stellungnahme können Sie hier herunterladen (PDF, 250kB)

Zum Bericht in der NOZ vom 17.03.2017 geht es hier:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/866435/osnabrueck-streicht-angel-kurse-aus-ferienpass

CDU und FDP unterstützen die Position des AVN in iher Stellungnahme:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/867516/heftige-kritik-am-angelverbot-beim-ferienpass

AVN FMO 161103 160201

Foto: © F. Möllers / AVN