11.02.2020

Angler & Fischer fordern mehr Schutz für Fische

Aktuelle Bilder von Dutzenden toten Aalen an einem kleinen Wasserkraftwerk an der Oker bei Meinersen von Wolfgang Geuke belegen aufs Neue, in welch krassem Missverhältnis Schaden und Nutzen an diesen Anlagen stehen. Nach einem Hochwasser hatte an der Oker (und sicher an allen Flüssen in Niedersachsen) eine erneute Aalwanderung eingesetzt, die in den Rechen und Turbinen der Wasserkraftanlage ein tödliches Ende nahm.
Es würde uns in der politischen Diskussion sehr helfen, wenn Angler aus ganz Niedersachsen ähnliche Vorfälle an Wasserkraftanlagen oder Querverbauungen in ihrer Nähe dokumentieren! Scharfe Handy-Fotos/Videos reichen vollkommen aus! Bitte an die info at av-nds.de Adresse senden - vielen Dank!

Die Reglementierung der Wasserkraft für einen besseren Fischschutz, die Schaffung rechtlicher Grundlagen für die Nachrüstung bestehender Anlagen mit funtionierenden!!! Fischwanderhilfen und ein klares "NEIN" zu mehr Wasserkraft in Niedersachsen gehörten zu den Forderungen, die der AVN gestern mit Carsten Brauer und Steffen Göckemeyer vom Landesfischereiverband Nds. zwei CDU-Landtags-Politikern mit auf den Weg gegeben haben.

Christoph Eilers und Sebastian Lechner hatten sich zusammen mit Bettina Korff vom CDU-Stadtverband Neustadt a. Rbge. und Monika Strecker, Ortsbürgermeisterin von Poggenhagen, auf der Teichanlage des AVN über die Artenschutzprogramme für Quappe und Edelkrebs informiert. Die PolitikerInnen waren sichtlich beeindruckt von den großen, wunderschön gezeichneten Laichfischen im Bruthaus.

Sie nahmen mehrere "Arbeitsaufträge" mit zurück nach Hannover auch zur Kormoranverordnung und dem noch ausstehenden Erlass zur Vergrämung in Schutzgebieten und zum aktuellen Stand der Finanzierung eines "LABÜN II" für Naturnutzer wie Angler und Jäger.
Sollte es dazu Neuigkeiten geben, informieren wir Sie hier.

Fotos: © Wolfgang Geuke (Aale), F. Möllers / AVN

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10.02.2020

Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Winteransitz

Hubertus Massong von Fishing-King und AVN-Verbandsbiologe Matthias Emmrich sind unlängst nach Feierabend losgezogen, um mit der Angel Quappen zu fangen für das AVN-Artenschutzprojekt Quappe.

Jetzt gibt es das YouTube Video dazu mit vielen Tipps und Tricks zum erfolgreichen Ansitz auf Quappen im Winter. Welches Gerät braucht man? Welchen Köder und welche Montage? Wo sind die besten Angelstellen? Und zu welcher Jahres- und Tageszeit lohnt sich der Ansitz auf Lota loata.
Dazu viele Infos zur Biologie und Ökologie von Deutschlands einziger Dorsch-Verwandter im Süßwasser und ausführliche Erklärungen zum AVN-Artenschutzprojekt.

Am Ende gab es sogar echte Quappen zu sehen: drei Fische, die in einer Reuse in einem Nebengewässer der Leine gefangen wurden, für die Vermehrung aber noch zu klein waren.
Die Fische wurden am Schnellen Graben (Nebengewässer der Leine) wieder in die Freiheit entlassen.

Wir wünschen viel Spaß beim Video!
https://www.youtube.com/watch?v=v2CH7OB-RbU

Foto: F. Möllers / AVN

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31.01.2020

Umweltbildungsinitiative startet in die zweite Runde

Ab sofort können sich interessierte AnglerInnen und JägerInnen für eine Teilnahme bei der Neuauflage der großen Umweltbildunsginitiative "Erlebnis Natur" bewerben.
Die Landesjägerschaft Niedersachsen, der AVN und der Sporfischerverband im Landefischereiverband Weser-Ems laden herzlich dazu ein, sich für die Arbeit mit Grundschülern qualifizieren zu lassen.
Angler und Jäger werden durch die Fortbildung in Zusammenarbeit mit Regionalen Umweltbildungszentren von Fachleuten für Naturerlebnis-Angebote qualifiziert.

Ein super Angebot - kostenlos, erfolgreich erprobt und ausgezeichnet -
für die Jugendarbeit im eigenen Verein, für die Vernetzung in der Gemeinde, der Stadt und der Region
und für die positive Wahrnehmung der ehrenamtlichen Leistungen von Anglern/Angelvereinen in der Öffentlichkeit!

Weitere Infos finden Sie in der Übersicht zum Projekt, die Sie hier herunterladen können.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte beim AVN an
Florian Möllers, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0173 2486204

Wir freuen uns auf viele motivierte Bewerberinnen und Bewerber!

Foto: © Florian Möllers

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22.01.2020

Invasive Art live im AVN-Aquarium

Er breitet sich immer weiter nach Westen aus, 2017 erreichte er den Dortmund-Ems-Kanal - der Wolgazander (Sander volgensis).
Seine Ökologie gibt Fischereibiologen hierzulange nach wie vor Rätsel auf:
Über den "Zetti ohne Zähne", gemeint sind die fehlenden Hundszähne des heimischen Zanders, ist kaum etwas bekannt.
Wo kommt er tatsächlich in Norddeutschland schon vor? Wie schnell wächst er und wie groß wird er hierzulande? Steht er in Konkurrenz zum Zander? Woher stammt die hiesige Population?

Die AVN-Biologen sammeln seit Monaten Wolgazander aus dem Elbe-Seitenkanal und dem Mittellandkanal, um bei einigen dieser Fragen etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Als invasive Art darf der Fisch ganzjährig und in jeder Größe entnommen werden.
Seit einem knappen Jahr leben zwei Wolgazander in einem Aquarium des AVN. Einen davon wollen die Biologen jetzt auf der "Faszination Angeln" in Lingen vom 22. bis 23. Februar präsentieren.

Dazu erscheint der neue Flyer zum Wolgazander - sicher für viele Angler eine enorm spannende und oftmals noch unbekannte Fischart aus unseren Gewässern.

Wir laden alle herzlich ein, den Exoten am Stand des AVN, Bereich A, 4a (neben Fishing-King und der NWA) zu begutachten und die AVN-Biologen mit Fragen zu bombardieren.

Die Messe öffnet um 09.30 Uhr und dauert bis 17.00 Uhr, Eintritt 9,00 EURO, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre zahlen nichts. Parkplätze kostenlos direkt bei den Emslandhallen.

Foto: Dr. M. Emmrich / AVN

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16.01.2020

Scheckübergabe beim Ambulanten Kinderhospizdienst

Jens Stickelbroeck, Saza Sazalowski, Bodo Fletemeier und Frank Lutterberg (v.l.n.r.) konnten gestern Nachmittag einen dicken Scheck an eine sichtlich gerührte Sonja Humpohl (Mitte) überreichen. "Wir sind überglücklich", strahlte die Koordinatorin des Ambulanten Kinderhospizdienestes gestern beim Termin in der Geschäfststelle des Osnabrücker Vereins.
Nach 18.040 EURO im vergangenen Februar sind die Einnahmen aus den online-Auktionen in diesem Jahr eine "riesige Unterstützung für unsere Arbeit", so Humpohl. Der Verein wird von dem Geld nicht nur weitere Ehrenamtliche ausbilden können, um Angehörige in Familien mit todkranken Kindern zu unterstützen, er wird auch die so wichtige Trauerbegleitung finanzieren können, für die die Krankenkassen nicht aufkommen und hat dann sogar noch "Luft" für die Anschaffung etwa eines mobilen Beatmungsgerätes. 
Strahlende Gesichter auch bei den Hintermännern von "Angler helfen Kindern". "Das ganze fing ja eigentlich ganz harmlos an", erinnert sich Saza. "Bei der Vorbereitung von einem Moonlight-Shopping im Sportfischerzentrum Osnabrück." Dessen Chef, Frank Lutterbeck, und er hatten die Idee, neben den Vorweihnachtsverkäufen doch auch "ein paar Angelsachen für einen guten Zweck zu versteigern". Also setzten sie sich ans Telefon, klapperten ihre Netzwerke von Veranstaltern, Geräteherstellern und Profis ab, und innerhalb kurzer Zeit kam eine so gewaltige Menge attraktiver Auktionen zustande, dass ein neuer, größerer Plan her musste. Der führte zu den schon erwähnten 18.000 EURO...und zur Gründung von "Angler helfen Kindern".

Dass 2019 noch mehr Geld gesammelt werden konnte, lag auch an der tatkräftigen Unterstützung durch Jens Stickelbroeck und Bodo Fletemeier, die auf Messen und Events ebenfalls Auktionswerte heranholten und mitorganisierten. Außerdem gab es wieder extrem wertige Artikel und Dienstleistungen zu ersteigern - wie den Angeltag für 5 mit TV-Legende Harry Wijnvoord oder einen Tag auf dem Boot mit Influencer und Raubfisch-Spezialist Dustin Schöne und etliche mehr.

Für 2020 steht für das "Angler helfen Kinder" Team fest: Es geht weiter - und es darf ruhig noch ein bisschen mehr werden!

Ein großes Dankeschön für so viel ehrenamtliches Engagement und für die ungalubliche Spendenbereitschaft und das große Herz so vieler Angler!

Foto: privat

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