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07.02.2021

Abgeordnete auf Seiten der Angler

Wiebke Osigus (MdL Wunstorf + Neustadt) und Christina Schlicker (Regionsabgeordnete) folgten der Einladung zu einem Gespräch auf der Teichanlage des AVN in Poggenhagen.
Quappe und Edelkrebs waren diesmal nur Statisten: Es ging um die geplanten Angelverbote an der Unteren Leine. Mitte Februar soll der Entwurf für die Schutzgebietsverordnung in die Beteiligung gehen.
Für Jan Schiffers, 1. Vorsitzender des ASV Luthe, ist klar: Nachtangelverbote mit der möglichen Störung von Fledermäusen begründen zu wollen, ist an den Haaren herbeigezogen.
Zusammen mit 26 anderen Vereinen entlang der Leine hatte er Dutzende Politiker angeschrieben und um Stellungsnahme gebeten.
Auch die Neue Presse berichtete.

Derweil wächst der Druck auf die Naturschutzbehörde der Region Hannover auch durch CDU und SPD.
Obschon die beiden SPD-Abgeordneten sich am Freitag deutlich für den uneingeschränkten Erhalt des Angelns an der Leine aussprachen, bleibt abzuwarten, was die Behörde womöglich trotzdem für Verbotsszenarien vorsieht.

von links nach rechts: Christina Schlicker, Heinz Pyka (AVN-Vizepräsident), Wiebke Osigus, Jan Schiffers
Foto: Matthias Emmrich / AVN

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