
Eine Sonde, die in Echtzeit Daten zum Zustand unserer Gewässer übermittelt? Die frühzeitig Gewässerverunreinigungen oder Sauerstoffdefizite meldet? Und damit dazu beiträgt, Fischsterben zu verhindern?
Seit zwei Jahren begleitet der AVN ein Projekt von Elke Freimuth und ihren Kollegen bei wilde-natur.org, das genau das zum Ziel hat.
Die Gewässerschützer haben mit NALA eine solche Sonde entwickelt. Sie wird derzeit in der Aue getestet und liefert beeindruckend schnell und genau Daten zum Zustand des Gewässers. Erfasst werden derzeit Temperatur und Sauerstoff. Die Sauerstoffsättigung wird automatisch berechnet und ebenfalls angezeigt.
NALA für Angelvereine
Angelvereine können unmittelbar an ihren Gewässern von der neuen Technik profitieren. Nach den verheerenden Fischsterben 2023 in Nordwestdeutschland, bei denen durch tödliche Sauerstoffdefizite dutzende Tonnen Fische verendet sind, bietet NALA eine Möglichkeit, eure Vereinsgewässer 24/7 zu überwachen – und im Ernstfall rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Aktuell werden die Sonden in der Aue, einem Nebenfluss der Oste eingesetzt, zwischen Neuhaus (Oste) und Bovenmoor.
Der AVN wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit wilde-natur.org einige Sonden mit der NALA-KI an weiteren Gewässern testen. Im Anschluss daran werden wir ausführlich über die Erfahrungen berichten.
Jetzt abstimmen für NALA
Ihr könnt die Weiterentwicklung der Technik jetzt aktiv durch eure Stimme unterstützen, denn:
Das Projekt ist als eines von 25 auf Bundesebene im Rahmen des Wettbewerbes “Blauer Kompass 2026” der Bundesregierung für die Endausscheidung nominiert worden.
Ihr findet es im Abstimmungsformular unter dem Namen “
“Ziel ist es, Wasser intelligent zu monitoren und Gewässer langfristig gesünder zu machen – auch für unsere Fischbestände”, so die Entwickler von NALA. Und Elke Freimuth ergänzt: “NALA ist wie so ein Fitnessarmband für den Fluss, als Frühwarnsystem gedacht.”
Bitte stimmt jetzt ab für NALA und teilt den Beitrag gern weiter!
Wer sich einen Eindruck von NALA verschaffen will, kann sich den Filmbeitrag der EWE-Stiftung anschauen, die das Forschungsprojekt unterstützt.